Meine Haltung

Ich glaube nicht, dass an Ihnen etwas repariert werden muss.

Ich glaube, dass etwas gehört werden will.

Porträt von Anne Hornemann

Ausgangspunkt

Was Sie bremst, schützt etwas.

Wenn Menschen zu mir kommen, bringen sie meist das Gefühl mit, dass irgendetwas nicht stimmt. In der Beziehung. Im Beruf. Im eigenen Körper. Im Kopf, der nachts nicht aufhört zu denken. Der erste Impuls ist oft: Das muss weg. Das muss anders werden. Das muss besser funktionieren.

Ich arbeite anders.

Was Sie blockiert, hat einen Grund. Was sich wie Stillstand anfühlt, ist oft ein innerer Konflikt zwischen Teilen von Ihnen, die unterschiedliche Dinge wollen. Der eine Teil will Sicherheit. Der andere Freiheit. Einer sehnt sich nach Nähe. Ein anderer hat gelernt, dass Nähe gefährlich ist. Einer will endlich loslegen. Einer traut sich nicht.

Diese inneren Stimmen sind nicht das Problem. Sie sind der Anfang der Lösung.

Methode

Anteilearbeit nach Kai Fritzsche

In meiner Beratung arbeite ich mit dem Ansatz der Ego-State-Therapie nach Kai Fritzsche. Im Kern geht es darum, die verschiedenen Anteile in Ihnen kennenzulernen und ins Gespräch zu bringen.

Der machende Anteil

der alles im Griff haben will.

Das verletzte Kind

das Zugehörigkeit braucht.

Der beschützende Anteil

der Konflikte vermeidet, weil er gelernt hat, dass es sicherer ist.

Der rebellische Anteil

der endlich ausbrechen will.

Keiner davon ist falsch. Jeder hat eine Geschichte. Jeder hat eine Aufgabe.

In der Anteilearbeit schauen wir gemeinsam hin: Wer meldet sich gerade? Was braucht dieser Anteil? Und was passiert, wenn er gehört wird, statt weggedrückt?

Das verändert etwas. Nicht weil ich Ihnen sage, was Sie tun sollen. Sondern weil Sie anfangen zu verstehen, was Sie wirklich wollen, wenn alle Stimmen Raum haben.

Was mich geprägt hat

Meine Arbeit steht auf drei Beinen.

01

Ulrich Clement

Sprache für das Dazwischen

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Von Clement habe ich gelernt, dass das, was wir wollen, wichtiger ist als das, was wir können. Sein Ansatz hat mir eine Sprache gegeben für das, was in Beziehungen oft unausgesprochen bleibt: Begehren, Lust, Sehnsucht, Vermeidung. Er fragt nicht „Was funktioniert nicht?" Er fragt „Was wollen Sie wirklich?"

02

Kai Fritzsche

Werkzeug für den inneren Dialog

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Von Fritzsche habe ich das Werkzeug für die Arbeit mit inneren Anteilen. Nicht der laute Anteil gewinnt. Nicht der vernünftige. Alle dürfen da sein. Aus diesem inneren Dialog entsteht etwas, das sich anders anfühlt als ein guter Ratschlag von außen: echtes Verstehen von innen.

03

David Schnarch

Differenzierung & Wachstum

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Von Schnarch habe ich die unbequemste und wertvollste Lektion: Wachstum entsteht nicht dort, wo es gemütlich ist. Differenzierung - die Fähigkeit, bei sich selbst zu bleiben, auch wenn es eng wird. Sich zu zeigen, ohne Garantie, dass der andere es gut findet. Nicht aus Trotz, sondern aus Klarheit.

Was das zusammen ergibt

Sprache. Werkzeug. Ziel.

Clement gibt mir die Sprache für das, was zwischen Menschen passiert. Fritzsche gibt mir das Werkzeug für das, was in einem Menschen passiert. Schnarch gibt mir das Ziel: dass du dich selbst halten kannst, auch wenn alles wackelt.

Und meine Kamera? Die macht sichtbar, was alle drei berühren. Das Porträt am Ende eines Prozesses ist kein Beweis, dass alles gut ist. Es ist ein Bild von jemandem, der angefangen hat, sich selbst ernst zu nehmen.

Ich verspreche Ihnen keine schnelle Lösung. Ich verspreche Ihnen, dass Sie sich besser verstehen werden. Und dass daraus Klarheit entsteht, die bleibt.

Beginnen wir mit einem Erstgespräch.